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End of Life Management

In der Elektromechanik beschreibt der Begriff End of Life (kurz EOL; für das Lebensende) den Abschnitt im Lebenszyklus von Produkten vom Übergang der Serienproduktion bis zur Abkündigung (Nachserienphase).

Es werden nur noch kleine Stückzahlen im Rahmen der Auslauf- und Ersatzteilproduktion benötigt. Für Serien- und Zulieferbetriebe lassen sich diese kleinen Stückzahlen oft nicht mehr wirtschaftlich fertigen.

In der Elektronik veröffentlichen die Halbleiterhersteller Listen mit den abgekündigten Bauteilen, ggf. mit Nennung eines empfohlenen Ersatztyps. So kann ein Entwickler rechtzeitig klären, ob der Ersatz verwende werden kann oder ob eine Änderung der Schaltung erforderlich wird.

Als End-of-Life Management wird auch die Berücksichtigung des ganzen Lebenszyklus eines Elektronik-Produkts bei der Entwicklung bezeichnet. Hier liegt der Schwerpunkt vor allem auf dem Umweltschutz mit der Entsorgung bzw. Recycling des Produkts nach dessen Gebrauchsdauer. In dem Zusammenhang spricht man auch häufig von „Refurbishing“.

„Refurbishing“ bezeichnet die qualitätsgesicherte Überholung und Instandsetzung von Produkten zum Zweck der Wiederverwendung. Von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung ist das Refurbishing von Produkten bei

  • EDV- und Bürogeräten (PC, Monitore, Software, Drucker, Kopiergeräte, auch Toner- und Tintenkartuschen),
  • Komponenten aus Kraftfahrzeugen,
  • Produktionsmaschinen und ganzen Produktionsstraßen.

Refurbishing trägt zur Vermeidung von Abfällen und zur Schonung von Primärressourcen bei.

Erwin Peters Systemtechnik geht an dieser Stelle sehr sorgfältig mit dieser Thematik um und prüft dabei kontinuierlich die Verfügbarkeit von Baugruppen und kompatiblen Lösungen.

Infos zu Produkten „End of Life“

Modembaugruppe MD02

Die Modembaugruppe MD02 wird auf „EOL“ gesetzt, da die Fertigung nicht mehr wirtschaftlich möglich ist. Weiterhin ist der statistische Jahresbedarf sehr gering und rückläufig.

Wir können diese Modembaugruppen weiterhin bis auf weiteres als „refurbished“ anbieten.

Weitere Infos, sowie alternative Lösungen dazu erhalten Sie von Ihren zuständigen vertrieblichen Ansprechpartner

Windows 7 Support endet

Microsoft gibt den Abschied von Windows 7 bekannt:

Microsoft will sein betagtes Betriebssystem nicht mehr weiter unterstützen, der Support läuft aus. Ab dem 14. Januar 2020 wird es demnach keine Sicherheits-Updates, Aktualisierungen und keinen technischen Support mehr durch Microsoft geben.

"Bereits bei Windows XP haben wir gesehen, dass sich Unternehmen frühzeitig mit dem Umstieg beschäftigen sollten, um spätere Risiken oder Kosten zu vermeiden", begründete Markus Nitschke, Geschäftsleiter Windows bei Microsoft Deutschland, die Ankündigung. Den heutigen Ansprüchen an moderne Technologie und Sicherheit werde das System ohnehin schon nicht mehr gerecht.

Windows 7 immer beliebt

Windows 7 wurde im Oktober 2009 als Nachfolger von Windows Vista auf den Markt gebracht, das weithin als Flop in die Geschichte einging. Im Januar lag seine Verbreitung laut StatCounter noch bei 18,08 Prozent auf PCs, Konsolen und mobilen Geräten weltweit. Das aktuelle Betriebssystem Windows 10 kommt auf eine Verbreitung von 12,54 Prozent. Auf Desktop-PCs dominiert Windows 7 mit noch größerem Abstand: Das System läuft noch auf 40,13 Prozent der Rechner, Windows 10 hat einen Anteil von 27,84 Prozent. In Deutschland allerdings überholte Windows 10 (34,29 Prozent) im Januar erstmals Windows 7, das auf 33,37 Prozent aller PCs betrieben wird.*

Umstieg auf Windows 10 erwünscht

Bereits vor zwei Jahren stellte Microsoft den grundlegenden Support von Windows 7 ein. Nun soll es ab dem 14. Januar 2020 auch keine Sicherheits-Updates und Aktualisierungen oder technischen Support von Microsoft geben. Für den Vorgänger Windows Vista endet die Unterstützung des Unternehmens bereits am 11. April dieses Jahres. Die Verbreitung von Vista dürfte jedoch unerheblich sein, von StatCounter wird das System bei der Messung der Verbreitung nicht separat ausgewiesen. Der Umstieg auf ein neues System sei mit Windows 10 "so leicht wie nie", sagte Nitschke. Zudem biete es eine Reihe integrierter Sicherheitsfunktionen.

Für Prozessrechnersysteme bietet Microsoft darüber hinaus eine spezielle WIN10 Version an, die unter der Bezeichnung „LTSB“ geführt wird.

Anders als bei den Windows-10-Versionen Home, Pro und Education, bot Microsoft früher bei Windows 10 Enterprise auch LTSB-Support. LTSB steht für Long Term Servicing Branch und bedeutet übersetzt so viel wie „Langfristiger Service-Zweig“. Er ist vergleichbar mit den LTS-Versionen (Long Term Support) von Linux. LTSB ist nur für Geschäftskunden gedacht. Anders als bei den „kommerziellen“ Versionen gibt es hier alle 2 bis 3 Jahre eine neue LTSB-Version, auf die Unternehmen updaten können, inklusive aller in der Zeit veröffentlichten Funktionen. Sie können dies aber auch ablehnen und auf die nächste LTSB-Version warten.

Erwin Peters Systemtechnik nutzt in Absprache mit den jeweiligen Betreibern ebenfalls die LTSB Version, um hier die Zyklen für Updates länger zu gestalten. Sicherheitsupdates und Hotfixes werden dabei sofort geliefert. Wir nutzen für Leitstellensysteme stets die aktuelle Version der Betriebssystemsoftware. Details zum Lebenszyklus von Windows Systemen können über den Link:
https://support.microsoft.com/de-de/help/13853/windows-lifecycle-fact-sheet
eingesehen werden.

Was bedeutet das für Sie

Als Nutzer von Rechnersystemen mit dieser Betriebssystemplattform, wird ein Update absolut notwendig, damit Sie Ihre Daten auch über den 14. Januar 2020 hinaus sicher im Zugriff haben.

Fehlender Support und ausbleibende Sicherheitsupdates der Betriebssystemsoftware seitens Microsofts können dazu führen, dass die individuellen Applikationen (wie auch die EP2000 Software) nicht mehr ordnungsgemäß arbeiten. Wir empfehlen Ihnen somit, Ihre Systeme frühzeitig auf eine aktuelle Betriebssystemversion aufzurüsten.

Wir lassen Sie jedoch mit diesem Thema nicht alleine.

Unsere Kunden/Nutzer mit Wartungsverträgen informieren wir individuell über notwendige Umrüstmaßnahmen. Dazu wird sich der für Sie zuständige Berater mit Ihnen in Verbindung setzen.

Alle weiteren Nutzer unserer Software können den aktuellen Stand ihres Betriebssystems über die Systemeinstellungen direkt am Rechner ermitteln, bzw. sollten sich an uns wenden, um hier Unterstützung zu erhalten.

Über die E-Mail-Adresse anfrage@epsystem.de können Sie zu diesem Thema Kontakt mit uns aufnehmen.

Quellenangabe: https://www.chip.de/news/Support-Tod-naht-Windows-7-vor-dem-Ende_107313832.html

Lösungen für Altsysteme

SIGNATRANS ZM50

Das Fernwirksystem SIGNATRANS ZM50, ehemals geliefert von Funke + Huster oder RS Systemtechnik ist nicht mehr lieferbar und kann aus technischen Gründen nicht mehr unterstützt werden.

Bestehende Anlagen können mit dem aktuellen System SIGNAMATIC EP600 kompatibel erweitert und erneuert werden.

Für defekte ZM50 Baugruppen haben wir ein Austauschprogramm eingerichtet, so dass in den meisten Fällen eine Reparatur von bestehenden Anlagen möglich ist.

SIGNATRANS Z5K

Das Fernwirksystem SIGNATRANS Z5K, ehemals geliefert von Funke + Huster oder RS Systemtechnik ist nicht mehr lieferbar und kann aus technischen Gründen nicht mehr unterstützt werden.

Bestehende Anlagen können mit dem aktuellen System SIGNAMATIC EP600 kompatibel erweitert und erneuert werden.

SIGNATRANS SN504

Das Fernwirksystem SIGNATRANS SN504, ehemals geliefert von RS Systemtechnik ist nicht mehr lieferbar und kann aus technischen Gründen nicht mehr unterstützt werden.

Es besteht die Möglichkeit, bestehende Anlagen auf das Nachfolgesystem SIGNATRANS EP504 aufzurüsten. Eine solche Aufrüstung ist in der Regel deutlich kostengünstiger als ein vollständiger Neubau der Anlage. Durch eine Aufrüstung werden moderne Fernwirkprotokolle wie z. B. IEC 60870-5-101 / -104 verfügbar. Moderne Kommunikationswege wie LAN, Mobilfunk und Internet werden nutzbar.

Für Automatisierungsaufgaben kann die zu STEP®7 von Siemens kompatible SPS Zentraleinheit eingesetzt werden.

SIGNATRANS ZM400

Das Fernwirksystem SIGNATRANS ZM400, ehemals geliefert von Funke + Huster oder RS Systemtechnik ist nicht mehr lieferbar und kann aus technischen Gründen nicht mehr unterstützt werden.

Es besteht die Möglichkeit, bestehende Anlagen auf das Nachfolgesystem SIGNATRANS EP504 aufzurüsten. Eine solche Aufrüstung ist in der Regel deutlich kostengünstiger als ein vollständiger Neubau der Anlage. Durch eine Aufrüstung werden moderne Fernwirkprotokolle wie z. B. IEC 60870-5-101 / -104 verfügbar. Moderne Kommunikationswege wie LAN, Mobilfunk und Internet werden nutzbar.

Für Automatisierungsaufgaben kann die zu STEP®7 von Siemens kompatible SPS Zentraleinheit eingesetzt werden.

SIGNACONTROL DS3000

Die Leitstellensoftware SIGNATRANS DS3000 ist nicht mehr lieferbar und auf EOL (End of life) gesetzt.

Besonders hinsichtlich der Anforderungen an die IT Sicherheit ist das DS3000 nicht mehr aktuell und entspricht nicht dem aktuellen Standard.

Erwin Peters Systemtechnik kann hier keinen weiteren Support anbieten.

Bestehende Anlagen können jedoch über ein Update auf das System SIGNACONTROL EP2000 erneuert werden. Damit verbunden ist auch das weitere Dienstleistungsangebot von Erwin Peters Systemtechnik hinsichtlich Wartungsverträgen, Supportleistungen und Updateservice. Somit erreichen sie eine langfristige Betriebssicherheit Ihrer Versorgungseinrichtungen.

Für weitere Informationen und auch Beratungen hinsichtlich einer Erneuerung der Leitstellensoftware steht Ihnen Her Nico Brunner n.brunner@epsystem.de 0234 9325 171 zur Verfügung.
Anfragen können Sie auch direkt an anfrage@epsystem.de schicken.

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